TCM
Akupunktur
UVB-Therapie
Ozontherapie
Tuina-Therapie
Moxibution
Heilkräutertherapie
Schröpfen
Chirotherapie
Neuraltherapie

Was ist das?

Indikation zugrundeliegende Ozonwirkung
Arterielle Durchblutungsstörungen O2-freisetzender Effekt, Stoffwechselaktivierung
Externe Ulcera und Hautläsionen Desinfektion, Wundreinigung, Wundheilung
Infektionen und virale Erkrankungen Immunmodulation
Additivtherapie bei Krebserkrankungen Immunaktivierung
Geriatrische Erkrankungen O2-freisetzender Effekt, Immunaktivierung, Enzymaktivierung
Rheumatischer Formenkreis, Entzündliche Erkrankungen, Degenerative Erkrankungen entzündungshemmend, Aktivierung der antioxidativen Kapazität, Immunmodulation
Zahnheilkunde Desinfektion, Wundreinigung, Wundheilung


Anwendungsformen

Die "große Ozon-Eigenblutbehandlung" Bei der Ozon-Eigenblutbehandlung werden ca. 50-80 ml Blut über einen Transfusionsschlauch aus einer Armvene entnommen und in eine Transfusionsflasche geleitet. In der Flasche wird das Blut anschließend über ein Perlatorsystem mit dem Gemisch aus Ozon und medizinischem Sauerstoff aufgeschäumt. Anschließend erfolgt die Reinfusion durch die noch liegende Kanüle. Die gesamte Behandlung dauert höchstens 30 Minuten.
Die "kleine Ozon-Eigenblutbehandlung" Über einen bakteriendichten Filter wird das Ozon-Sauerstoffgemisch in eine sterile Spritze aufgezogen. Das vorher aus der Armvene entnommene Blut wird in die Spritze gegeben und mit dem Ozon-Sauerstoffgemisch kurz verschüttelt. Anschließend wird das aktivierte Blut (nicht das übrigbleibende Sauerstoffgemisch) in den Muskel (meist in das Gesäß) injiziert.
Die Injektion von Ozon-Sauerstoff an und in entzündete Gelenke Über einen bakteriendichten Filter wird das Ozon-Sauerstoffgemisch in eine sterile Spritze aufgezogen. Anschließend wird nach üblicher Desinfektion und vorhergehender lokaler Betäubung das Ozon-Sauerstoffgemisch an die Gelenkkapsel oder in das Gelenk gespritzt. Sehr gute Erfolge lassen sich bei alten Arthrosen (z. B. Kniearthrose oder Hüftarthrose) erzielen. Nach wenigen (meist schon nach 1 - 2) Behandlungen nehmen die Schmerzen im Gelenk ab. So konnten schon geplante Hüft- oder Knieoperationen auf einen viel späteren Zeitpunkt verschoben werden.
Die Injektion von Ozon-Sauerstoff in chronische Muskelverhärtungen Über einen bakteriendichten Filter wird das Ozon-Sauerstoffgemisch in eine sterile Spritze aufgezogen. Anschließend werden - nach lokaler Betäubung - kleine Mengen des Ozon-Sauerstoffgemisches in die vom Arzt festgestellten Muskelverhärtungen (sogenannte "Myogelosen") injiziert. Das Ozon-Sauerstoffgemisch wird nicht in die Blutbahn eingespritzt.
Die lokale Behandlung mit Ozon - Beutelbegasung Bei offenen Beinen oder auch bei Wunden mit chronischen Eiterungen, wie z. B. Fisteln, kann eine Ozon-Beutelbegasung vorgenommen werden. Hierbei wird das Ozon-Sauerstoffgemisch direkt auf das entzündete Gebiet geleitet. Durch die durchblutungsfördernde und bakterientötende Wirkung heilen Wunden und Fisteln schneller.



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